Bilder
Am 8ten Tag…
Februar 10, 2009… schuf ich einen Artikel.
7 Tage keine Neuigkeiten von mir? Das hat einen Grund:
1. Ist nicht soviel passiert und
2. Das was passiert ist lässt sich schöner in einem einzigen Artikel zusammenpressen.
Wo fange ich an? Ach ja,
Ich war am Anfang der Woche „shoppen“ und habe für ca 220 € 2 Jeans,2 Shirts, 1 Hemd, 1 Jackett und 1 Gürtel bekommen;
und nein, ich war nicht beim amerikanischen Äquivalent zu KIK.
Die meisten Jeans kosten nur um die 50$ (Macht 30-35€), darunter auch Levis, welche sogar teilweise noch billiger sind.
Zufrieden bin ich dann auch nach hause gewatschelt und habe eine kleine Modenschau veranstaltet.
Eine der Hosen und das Hemd sieht man auf dem aktuellen Profilbild in Facebook/StudiVz.
Am Dienstag habe ich mich dann spontan entschieden mal Abends was zu unternehmen. Bisher war mein gedanklicher Ablauf zum alleinigen Ausgehen wie folgt:
- Ich fahre mit dem Taxi zum Veranstaltungsort (Die öffentlichen Verkehsmittel bzw. der Fahrplan ist für mich undurchschaubar)
- Ich gehe nüchtern in den Schuppen
- Mir kommt eine Wand aus Stimmen und lauter Musik entgegen
- Ich bin alleine
- Ich fühl mich unwohl
Aber an diesem Abend war mir das irgendwie egal, da ich den Ort bequem zu Fuß erreichen konnte, der Eintritt kostenlos war und das Bier bis 22 Uhr nur 1 $ kostete. Dazu spielten 2 Bands; da hatte man etwas, worauf man sich konzentrieren konnte.
Also auf schusters Rappen 10 Minuten durch die Innenstadt von SF zum Harlot!
Dort angekommen, wollte ich draußen noch eine rauchen und schloß dort auch gleich zufällig Bekanntschaft mit dem Sänger der Ringers (www.myspace.com/theringersband). Dem bisschen Smalltalk und dem üblichen „you’ll have a great time tonight“ folgte noch die Musterung beim Türsteher. Perso gezeigt, Klamotten gecheckt und ab dafür. Drinnen meinen Stempel abgeholt und da ich auch noch unter den ersten 40 Gästen war, gabs für mich ein Freibier; zu meinem Erstaunen sogar ein gutes Pilsener Urquell. Danke!
Das ich reichlich zu früh dran war (halb 9) merkte ich daran, dass in dem kleinen Schuppen noch eine private Geburtagsfeier zu Gange war. Aber naja was solls: Bier nur 1$ bis 10, das sollte man ausnutzen. Ich hab bei diesem Kleckerbetrag auch kein Trinkgeld gegeben, was sich dann später als Falle herausstellte, als ich mir nach 10 ein Miller Light bestellte. Da wollte der Bartender doch tatsächlich 5$ von mir. Eine kurze Nachfrage bei einem der Gäste brachte den wahren Preis von 2,50$ ans Tageslicht. Das nächste mal sollte ich wohl Trinkgeld geben.
Kurz zum Aufbau des „Clubs“: Klein, klein und nochmals klein, dafür waren die Couches sehr bequem und es gab einen Raucherbereich hinter Glastüren, welcher durch ein Tor auf der Außenseite von der Außenwelt abgeschnitten war. So gab es zwar Platzmangel, dafür aber frische Luft. So gegen halb 10 tauchten dann plötzlich 5 Frauen auf Rollschuhen auf. Das waren die Bay Area Derby Girls. Der von denen betriebene Sport : Roller Derby

Diese zu 90% unansehnlichen Mädels fuhren knapp bekleidet auf der Empore entlang und versuchten später Tickets für die Saison loszuwerden. Wer eins kaufte, kriegte gratis ein Polaroid Foto mit den Girls obendrauf. Daumen hoch! Da ich leider nur Besucher bin, musste ich dieses tolle Angebot leider ablehnen. (Die Bay Area Derby Girls haben die gesamte Veranstaltung organisiert)
Um 11 ging es dann auch mit der ersten Band, den Ringers, los. Mischung aus Hives und Eagles Of Death Metal. Der Sound war ziemlich kacke, dafür war die Show richtig gut, auch wenn die Jungs keine richtige Bühne hatten. War gefällig–>Cd gekauft.
Mittlerweile waren die Leute in dem Laden (noch ca 100-150) alle ziemlich betrunken und ich habe mich ein wenig heimelig gefühlt. ![]()
Die zweite Band Music For Animals (www.myspace.com/musicforanimals) war auch sehr sehr gut. Hier war der Sound schon besser und die gesamte Band hat super zusammen gewirkt. Pünktlich um 1 war die Musik vorbei und die Leute wurden freundlich aber bestimmt herausgekehrt.
Für Alex hab ich jetzt noch einen Tipp für seinen nächsten Arbeitstag:
Teddybears feat. iggy pop – Punkrocker
Das fanden da alle sehr toll.
Viel mehr ist die Woche dann auch nicht passiert, da Regen + Wind = Kalt und ungemütlich.
Bis zum nächsten mal
At the shore…
Januar 31, 2009
Hach was ein schönes Wetter heute doch war.
Da kam mir die Aussage, dass ich heute nicht im Büro aufschlagen muss, ganz recht.
Also Kamera eingepackt und los gings: per Pedes an den Piers entlang.
Ich glaube, dass es nicht viel bringt, groß etwas zu erzählen denn Bilder sagen mehr als 1000 Worte.
Also viel Spass mit der Galerie (Auch im StudiVZ und bei Facebook)
Wie man sieht, ist Fisherman’s Wharf das reinste Touristengebiet. Da bietet es sich natürlich an, ein wenig Aufmerksamer zu sein. Die Ramschläden hatten jeweils einen Advertiser draussen stehen, der die Kunden mit flotten Sprüchen in die Läden locken sollte. Jedoch war das alles sehr suspekt: Replicas von wirklich allen Dingen (Brillen,Sonnenbrillen,Jeans,Shirts,Parfums,Kameras,Objektiven…) bestimmten das Bild. Ich dachte wirklich erst, ich guck nicht richtig als in einem „Fotoladen“ ein Objektiv, welches normalerweisse 800€ kostet, für umgerechnet 70€ angeboten wurde.
Lustig war gegen Ende ein wirklich netter älterer Mann, welcher mir ein Cappy mit der Aufschrift „The Boss“ schenkte. Ob das nun eine Bruce Springsteen Mütze oder einfach total funny sein soll, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall drückte er mir auch noch eine Hare Krishna Bibel in die Hand und empfahl mir , doch nächsten Dienstag zu deren Treffen zu gehen.

Bis zur Golden Gate Bridge direkt (Auf einigen Bildern sieht man sie ja im Hintergrund) hab ichs leider nicht geschafft ;aber das habe ich mir für das Wochenende vorgenommen.
Das Wetter soll noch besser werden und ich denke, dass ich das ausnutzen sollte.
Bis dahin
Wochenende…
Januar 26, 2009Hm… Ja das Wochenende war sehr verregnet. D.h. no sightseeing für den kleinen Mike. ![]()
Fies : Heute morgen war es plötzlich sonnig, doch kurz bevor ich raus wollte, fing es wieder an mit regnen.
Ich bin dann trotzdem raus und einmal an den Piers bis zum Ferry Building gelaufen. Wirklich schöne Gegend da…Bei Sonneschein sicher noch schöner.
Aber nächste Woche solls ja wieder schön werden. Dann gibts auch ganz viele schöne Fotos. Versprochen.
Achja : Meine Freundin kommt mich Ende Februar besuchen
Die Tickets wurden heute gebucht.
tipping, tv and the good old weather
Januar 23, 2009Die letzten beiden Tage hat es hier fast durchgängig geregnet, wobei dies die Menschen hier mehr erfreut als dass sie sich daran stören. Meinetwegen hätte das Wetter so bleiben können, wie an den ersten beiden Tagen. So muss ich mich laut Aussage des Wetterberichts wohl noch bis nächsten Montag gedulden. Meine, fürs Wochenende geplante, Fahrradtour nach Sausalito fällt damit wohl ins Wasser. Aber ich werde wohl dennoch die Stadt erkunden; wenn auch per Bus und Bahn/Cable Car.
Gestern bin ich zum ersten mal die Market St. herunter gelaufen. Mein Ziel war das Westend Shopping Center und der Virgin Megastore. Jungfrauen gab es hier zwar keine, dafür aber haufenweise CD’s,DVD’s,T-Shirts und anderer KrimsKrams, der die allgemeine Lifestyle Obsession der Bewohner hier befriedigt.
Im Westend Center sieht es genauso aus wie in deutschen Arkaden/Galerien und Shoppingparks, nur alles ein wenig größer und lauter. Im Vans Store gibts die entsprechenden Schuhe zu Schleuderpreisen nur leider war ich der einzige dort und fühlte mich entsprechend unwohl und bin auch schnell wieder gegangen…
Zum Thema einkaufen:
In jedem kleineren Laden gibts Tipgläser, also Gläser wo man ein obligatorisches Trinkgeld rein werfen kann/sollte.
Trinkgeld geben gehört hier zum guten Ton wie bei uns „Hallo“ zu sagen. In den meisten Schnellrestaurants oder Kaffeehäusern bestellt man sein Essen/Trinken und kriegt nach der Bezahlung eine Quittung mit einer Nummer oder man gibt seinen Namen an. Sobald die Ware fertig ist, wird die Nummer aufgerufen bzw. der Name und man holt sein Zeug vom Tresen ab. Bei McDonalds ist das genauso. In Supermärkten gibts nur eine Schlange, welche sich dann an den verschiedenen Kassen aufsplittet.Dies führt zu wesentlich geringeren Wartezeiten als bei uns. Zumindest kam es mir so vor.
In Dinners wird man zu Tisch gebeten, d.H. wenn man sich einfach auf einen freien Tisch stürzt, wie das bei uns so der Fall ist, wird man schlicht ignoriert. Ungefragt bekommt nach ca 10 Minuten die Rechnung, welche man entweder sofort oder später an einer extra Kasse bezahlt. Das Trinkgeld (meist 15-20%) lässt man beim gehen auf dem Tisch liegen. Lustigerweise sind die Preise immer höher als angegeben, da niemals ein Preis (weder im Supermarkt noch im Klamottenladen oder Restaurant) mit Mwst ausgeschrieben wird. Eigentlich ist das gar nicht lustig; das hat mich hier zu beginn oftmals verwirrt.
Gestern waren wir zum Lunch beim Chinesen. Hier hab ich mir eigtl. einmal Chicken Süß-Sauer bestellt. Was ich bekam, war Pork (also Schweinefleisch) süß-sauer mit unendlich vielen Zwiebeln. Das Fleisch war so fettig und zäh, dass die Hälfte davon wieder in der Serviette landete. Vermutlich hatte mich die Bedienung falsch verstanden. Next time i’ll kill him
Heute morgen hab ich dann etwas sehr lustiges gesehen :

Das ist ein sogenannter Kinder-Van , vermutlich um Kindergarten Kinder herum zu kutschieren.
Ebenso anzutreffen sind Zero-Emission Busse:

Diese Busse haben auf den Dach drehbar gelagerte Antennen, welche den Bus mit Stromleitungen über der Straße verbinden. (Also das Prinzip einer gemeinen Straßenbahn)
Als ich auf meinen Shuttle Bus wartete, nutzte ich zum ersten mal einen dieser lustigen Zeitungskästen. (Ebenso links im Bild oben zu sehen)
Die meisten Zeitschriften sind kostenlos. Nur die etwas größeren Tageszeitungen kosten etwas (meist 0,50$, Sonntags 2$). Ausgestattet mit dem SF Chronicle gings zur Arbeit. Zum Mittag gabs heute mal einen richtigen Burger von einem Laden direkt um die Ecke. Im Lokal waren auch einige, sehr homoerotisch anmutende, Polizisten zugegen. Als Polizist kriegt man da vermutlich eine Vorzugsbehandlung, da diese ihr essen vor allen anderen bekamen. Ich musste ca. 15 Minuten auf meinen Pagan Burger warten, welcher dafür aber frisch zubereitet wurde. Zum Geschmack : Im Cheers schmeckts besser
Abends guck ich meist TV und das ist hier eigtl ziemlich gut. Ständig kommen alle möglichen Serien irgendwo. Family Guy, Scrubs, Simpsons, King Of Queens, Friends, Two and a half Man, House… Die Abende sind in dieser Hinsicht immer gerettet.
in diesem Sinne begeb ich mich jetzt auf die Couch und versuche die Diagnosen von House zu verstehen.
Tag Numero 2
Januar 21, 2009
Zuerst eine kleine Neuerung :
Ich werde nun eine einzige Galerie erstellen, wo alle Bilder hineinkommen. Diese findet ihr oben in der Navigationsleiste. Natürlich werde ich die einzelnen Artikel auch mit Bildern verschönern
Da mein Fahrrad noch immer auf Arbeit herum steht und ich auch immer noch keinen Schlüssel für den Fahrradkäfig habe, wollte ich wieder mit dem Shuttle Service zur Arbeit fahren. Also gings auf zur Market Street. Oben angekommen schaute ich auf meinen Abfahrtsplan und stellte fest, dass ich noch 40 Minuten warten musste. Darauf hatte ich keine Lust und beschloss zur Arbeit zur laufen. Dabei sind einige tolle Bilder entstanden













Ich hab die Bilder auf einem Schlag verkleinert. Das Programm dazu verringert dazu leider noch die Qualität erheblich. Ich werde die Bilder später nochmal mit einem anderen Programm verkleinern und neu hochladen.
Wo wir gerade am laufen sind, ein paar Erläuterungen zum Fußgänger Dasein in SF:
San Fran ist sehr Fußgängerfreundlich und durch die Gitterähnliche Anordnung der Straßen kann man sich eigtl kaum verlaufen. Alles ist quadratisch, d.h. es gibt gefühlte 1 Millionen Kreuzungen und an jeder gibt es 4 Ampeln. Für jede Straßenseite und jede Straße. Fußgänger Ampeln sind ein wenig martialischer als die Deutschen. Eine große rote Hand fordert zum Anhalten auf, während ein weißes laufendes Männlein die Straße freigibt. Danach kommt wieder die rote Hand inkl eines Countdowns der einem sagt ,wie lange man noch Zeit hat die Straße zu überqueren, bevor die Autos wieder fahren dürfen. Ich finde das Prinzip sehr nützlich, denn man muss nur nach links bzw. rechts schauen, wenn man an einer Ampel steht und sieht am Countdown der Straße an der man entlang gelaufen ist, wie lange man warten muss. Die Autofahrer sind zwar recht schnell aber passen auch gut auf.
Unterwegs begegneten mir wieder haufenweise Obdachlose. Meist mit Einkaufswagen und Teppichen ausgestattet. Man erkennt die Heimatstraßen der homeless people gut am herumliegenden Müll und dem Gestank von Fäkalien.
Unterwegs habe ich mir noch einen Kaffee gegönnt. Kaffee ist hier Saubillig. Ein großer Becher kostet 1,50$, was ungefähr 1 Euro ist. Und das nachfüllen kostet maximal 50 cent. Hier wurde ich vom Verkäufer gefragt, ob ich Franzose sei
ich und Franzose? soweit kommts noch. Habe ich erwähnt ,dass der Instant Kaffee, den ich mir gestern gekauft habe, ohne Koffein war? Naja auf jeden Fall tat mir der Kaffee richtig gut, denn das Jetlag nagt noch immer an mir. Auf Arbeit gabs dann erstmal wieder viel blabla blubb. Da nix zu tun war, habe ich mich entschieden mal fix zu Bestbuy zu gehen. Das ist eine große Elektronik-Markt Kette ähnlich Media Markt und Saturn. Nur war da alles total durcheinander und äußerst seltsam. Die Angestellten legten die Sachen teilweise einfach auf den Boden, die nicht mehr in die Regale passten. Ebenso habe ich mir den Laden größer vorgestellt. Mit einer der neuen Coldplay EP und Gears Of War (ein dummes Ballerspiel
) hab ich mich wieder zurück zur Arbeit begeben. um 2pm habe ich dann alleine Mittagspause gemacht. Auf zu McDonalds in der Townsend St. (übrigens den einzigen Fastfood Laden den ich bisher entdeckt habe) und siehe da : McChicken (ja DER McChicken mit der Mayonaise) für 1 $ (ca. 0,75 Euro). Davon hab ich gleich 2 genommen. Dazu noch eine mittlere Portion Pommes und ne mittlere Sprite. Beides wären in Deutschland große Portionen/Becher gewesen. Für umgerechnet 3,50 Euro bin ich dann auch ganz gut satt geworden. Nach Hause gekommen bin ich wieder mit dem Shuttle. Diesmal habe ich mich nicht verlaufen und hatte auch keine Angst um mein Leben
Morgen gibts wieder mehr.
The first „real“ day
Januar 20, 2009Wie bereits erwähnt, hab ich mir also heute morgen mein Rad geschnappt und bin zur Arbeit geradelt. Da ich das Firmennotebook mitschleppen musste, hatte die Kamera keinen Platz mehr. Ich habs bereut, sie nicht mitzunehmen, denn die Strecke zur Arbeit entlang an den Piers ist wunderschön. Ich denke, dass ich morgen ein paar Fotos mache. Es ist alles genauso wie man es aus den Filmen usw. kennt. Dicke Autos, Joggende Menschen, Blauer Himmel, 22° im Schatten und eine faszinierende Architektur.
Die Strecke war länger als gedacht und nach ca 20 Minuten fahrt war ich am Büro.
Das Büro liegt innerhalb eines riesigen Bürokomplexes. Wie verwirrend das alles war, habe ich mitbekommen als ich mit meinem Kollegen Terry das Fahrrad zum Fahrradkäfig in die Garage bringen wollte. Selbst er hatte sich mehrfach verlaufen. Das Problem : Ich habe noch keinen Schlüssel für den Käfig also mussten wir den Security Officer darum beten den Käfig zu öffnen. Im Büro wurde ich dann von allen Anwesenden herzlich begrüßt und zu meinem Flug und meiner Herkunft befragt. Nach ein wenig Smalltalk und einigen Erklärungen, zeigte mir Terry ein kleines Dinner wo ich mir 2 Pancakes zum Frühstück bestellte. Anders als bei uns haben die Eierkuchen die Konsitenz von Kuchen; zumindest in diesem Dinner. Der Hunger hat die 2 Dinger dann reingetrieben; wirklich geschmeckt haben sie nicht.
Es folgte wieder Smalltalk im Büro und gegen 2pm gings ab zum Mexikaner mit 2 Kollegen : Lunchtime.
Ich bestellte mir eine Baja Burger. Auch wenn mans nicht denkt : es ist kein Burger; sondern ein Wrap.
Drin war so ziemlich das gleiche wie in einem Dürüm, nur das Fleisch war normales Burgerfleisch.
Auch stand die Portion im krassen Gegensatz zu den Miniportionen im Flugzeug. Ich habe ein Viertel des Wraps weg geschmissen. In D wären das 2 Wraps gewesen.
Bis zum Feierabend um 6pm ist nichts spannendes passiert.
Auf dem Nachhauseweg habe ich mich diesmal per Shuttle Service begeben. Dieser steht allen Mitarbeitern zur Verfügung. Das Fahrrad hatte ich auf Arbeit gelassen, da ich noch kein Licht fürn Drahtesel habe und es draussen bereits dunkel war. Die Fahrt war sehr schnell und wackelig, da der Bus wohl älter ist, als er aussieht.
Ausstieg war für mich auf der Market St.: DIE Straße in San Francisco. Ich fühlte mich wie ein Bauer, der zum ersten mal in die große Stadt kam. Überall riesige Hochhäuser und glänzende Autos. Menschenmassen gab es keine, weil heut irgendein unbedeutender Feiertag ist
(Martin Luther King Day). Zu meinem Appartement waren es nun noch ca 4 Blocks, was irgendwie weniger klingt als es ist. Trotz der Gitterähnlichen Anordnung der Straßen und Studium der Karte habe ich mich verlaufen, da die Harrison St (in welcher sich mein App. befindet) ein Level über den Straßen lag, die ich durchquerte. Ich bin immer wieder unter meiner Straße lang gelaufen. Als ich dies bemerkte, waren bereits 30 Minuten verstrichen. Dabei bin ich an leeren Straßen, suspekten Obdachlosen mit Waffen (Man hatte ich da Schiss) und geknackten Autos vorbeigelaufen. War wohl gerade die falsche Straße die ich herunter gelaufen bin. Aber es lief alles gut und ich kam Gesund und munter in mein Appartement. Nach 30 Minuten überkam mich dann ein tierisches Heimweh. Die leeren riesigen Straßen, die unbekannte Kultur, die Einsamkeit waren so überwältigend, dass ich schon fast depressiv wurde. Nach 4 folgen family guy gehts mir jetzt wieder einigermaßen besser. Langsam werde ich auch müde… *gähn*
Morgen gibts mehr ; ich habe mich aufzuregen über manche Umgangsformen hier.
UND natürlich Fotos
(btw: im ersten Artikel gibts jetzt ne Galerie)
Achso : Dr.Peppers Cola schmeckt ekelhaft!!!
Cheerio
The first one
Januar 19, 2009Hi, how are you?
Das ist die standard Begrüßung hier. natürlich erwartet keiner eine ernsthafte Antwort.
Ich habe nun meinen Weg hier zur Arbeit gefunden und nutze nun die freie Zeit um diesen Blog zu füllen
(Anm. der Redaktion : Die Seite ist noch sehr hässlisch, weil Template von WordPress. Ich werde mich daran setzen selbst ein Blog zu bauen. )
Aber fangen wir von vorne an:
Gestern morgen habe ich glücklicherweise meinen Zug verschlafen, was mich vollkommen in Zeit- und Nervennot brachte.
Also schnell noch die restlichen Sachen gepackt und ab zum Westbahnhof. Im Regionalexpress angekommen, hatte ich ganze 15 Minuten um meine Habseligkeiten auf Vollständigkeit zu überprüfen. Check erfolgreich.
In Weimar musste ich in einen ca 20 Jahre alten IC umsteigen, welcher mich in ca 2 1/2 Stunden nach Frankfurt Süd brachte.
Mein eigentlicher Zug hätte mich direkt zum Flughafen gebracht, wodurch ich nun ein Taxi nehmen musste. Nach 25 Euro erblickte ich die riesige Anzeigetafel am Frankfurter Flughafen ca 2 Stunden vor Ablug. Die Suche nach meiner Flugnummer war erfolglos wodurch ich leicht verwirrt zum Lufthansa Check-In ging. Nach 30 Minuten Wartezeit sagte man mir, dass der Flug von United Airlines betrieben wird und ich mich umsonst angestellt hatte. Gleichzeitig wurde mir auch noch die Sache mit der Flugnummer erklärt. Am Schalter von United musste ich nun gar nicht warten. Nachdem ich meine Tasche losgeworden bin, ging es weiter zu einem Fotoladen wo ich mir noch schnell einen Adapterstecker geholt habe. Next Stop: Sicherheitskontrolle.Diese verlief Reibungslos und ich begab mich zum Warteareal. Nach 10 Minuten konnte ich auch schon in die Boeing747 einsteigen. Innen hatte ich auch schnell meinen viel zu engen Platz gefunden. Dieser befand sich direkt neben dem Vorbereitungsraum der Flugbegleiter. Die 10 Stunden flug habe ich damit verbracht , 5 unglaublich schlechte Filme zu sehen. Der Höhepunkt war eine Folge Dr.House kurz vor der Landung.
15:30 Ortszeit: Müde und abgeschlagen suchte ich das nächste Taxi ,welches mich für 35$ in mein Appartement (Mit Pool und allem PiPaPo) brachte. Sachen hochgebracht, Trinken gekauft und Tv geschaut.
Als ich das Bett beziehen wollte, fiel mir die erste komische Sitte auf: es gibt keinen Bezug für die Bettdecke. Man legt ein Bettlaken über sich und darüber dann die Decke; das was vom Laken außen herausguckt, schlägt man um die Decke.
Die ganze Aktion bewirkte ,dass ich heute morgen gegen um 6 Ortszeit von der nackten dreckigen Decke bedeckt war.
„Nun gut, trinkste mal nen Kaffee“ dachte ich mir und begab ich auf die Suche nach eben solchem. Das einzige was ich fand war eine Packung Spicy Chai Latte. Das ganze wird wie Cappucino zubereitet und schmeckt auch wie eben solcher, nur zusätzlich mit Lebkuchen und Pfeffergeschmack. Irgendwie eklig aber auch lecker.
Gegen halb 9 verließ ich mein Appartement und ging hinunter in die Garage zum Firmenfahrrad, um damit zum Büro zu fahren. Nachdem ich den Security Menschen mehrmals nerven musste ,damit er mir die Kombination von dem Schloss verrät machte ich mich auf, das unbekannte San Francisco zu erkunden.
Mehr dazu beim nächsten mal.


































Verfasst von mrekim
Verfasst von mrekim 
































Verfasst von mrekim 

































































































